Mongolia FolkOrchester of China zu

Ensemble des "National Music Orchestra of the Inner Mongolei"

1. April 2017 ° 20:00 Uhr ° Trier (Thermen am Viehmarkt)

2. April 2017 ° 17:00 Uhr ° Neustadt (Hambacher Schloss) 

3. April 2017 ° 20:00 Uhr ° Neuwied (Schlosstheater) 

4. April 2017 ° 20:00 Uhr ° Mainz (Frankfurter Hof) 

5. April 2017 ° 19:00 Uhr ° Freiburg (Historisches Kaufhaus) 

6. April 2017 ° 19:00 Uhr Bad Krozingen (Kurhaus) 




Presseinformation

Mongolia Music Show

Obertongesang und Ochsenhörner

Sie kommen aus der chinesischen Provinz Innere Mongolei und treten als Kulturbotschafter ihrer Heimat auf: die Musiker des „Mongolia Folk Orchestra of China“. Zum ersten Mal gastieren die 20 Folklore-Virtuosen mit ihren mongolischen Trachten in Rheinland-Pfalz. Anfang April sind sie in drei Konzerten zu erleben:

* Thermen am Viehmarkt in Trier, 1. April 2017, 20 Uhr

* Hambacher Schloss in Neustadt a.d.W., 2. April 2017, 17 Uhr

* Schlosstheater in Neuwied, 3. April 2017, 20 Uhr

* Frankfurter Hof Mainz, 4. April 2017, 20 Uhr

 

Ihre Musikshow bringt die große Geschichte der Mongolen zum Klingen – in den schillernden Farben traditioneller Instrumente wie Pferdekopf-Geige und Ochsenhorn, Flöten und Zithern. Auch der berühmte Obertongesang darf im Programm nicht fehlen. Dazu kann man die prachtvollen Gewänder jener mutigen Reiterkrieger bestaunen, die einst unter Dschingis Khan die Europäer in Angst und Schrecken versetzten.

 

Heute werben sie friedlich für die Musikkultur ihres Landes, die aus einer großen Synthese entstand, als sich die Flöten der Hirtennomaden mit den Klängen türkischer Instrumente verbanden. In ihrer mitreißenden Musikshow erzählen sie von galoppierenden Pferden, von der Weite des Heidelandes und der Entstehung der Obertongesänge.

 

Am Nationaltheater der Inneren Mongolei hat das Folklore-Orchester seinen Sitz. In mehr als 10.000 Aufführungen rund um die Welt präsentierte es seine Musikshow schon in mehr als 60 Ländern, von den USA bis nach Japan, von Frankreich bis nach Singapur. Mehr als 200 nationale und internationale Preise zieren die Wände des Orchesterbüros.

 

Lassen Sie sich von dieser Musik verzaubern und in die Einzigartigkeit der Klänge mitnehmen.

 

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Presseinformation zur Konzerttournee
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Mongolia FolkOrchester of China

Ensemble des National Music Orchestra der Inneren Mongolei

  

Das chinesische National Orchestra der IMNAT ist das einzige Orchester mit ethnischen Merkmalen der Mongolei in solch einem großen Umfang und gehört zu den Tops in Bezug auf nationale chinesische Instrumente.

 

Das Ensemble „Mongolia FolkOrchester of China“ ist ein Teil dieses großen Orchesters. Die besten Künstler dieses Orchesters gastieren im April 2017 in Deutschland.

 

Das 20-köpfige Solistenensemble spielt „Traditionelle mongolische Musik“ mit Streichinstrumente wie der „Pferdekopf-Geige – Morin Huur“ , dem“ Zupfinstrument „Huobusi“, der „Monglian Zither“ und den Blasinstrumenten „Flöte“ und „Ochsenhorn“.

Dirigent des Ensembles ist YE Erda.

 

Das Ensemble gehört zu dem in der Inneren Mongolei führenden Nationale Kunsttheater. Dieses Nationaltheater hat 9 Kunstsparten, unter anderem Gesang und Tanz, Peking Oper, Chinesisches Orchester, Jugendchor der Mongolei. Das Theater hat eine Reihe von prominenten Künstlern hervorgebracht; über 200 nationale und internationale Preise gewonnen und fast 10.000 Aufführungen in China und 60 Ländern auf der ganzen Welt – unter anderem in den Vereinigten Staaten, Japan, Frankreich, Deutschland, Singapur, Russland, Dänemark.

 

In der traditionellen Volksmusik der Mongolei spiegelt sich die Vielzahl der mongolischen Stämme, die erstmals im 13. Jahrhundert unter Dschingis Khan mit den türkischen Stämmen zum Volk der Mongolei vereint wurden, wider. Die nomadischen Hirten in der Mongolei spielen Saiten- und Blasinstrumente.

 

Lassen Sie sich in die Einzigartigkeit der musikalischen Klänge mitnehmen.

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Die "Biografie" von "Mongolia FolkOrchester of China"
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Das Konzertprogramm

Programm

                                                                                                                                                        Leitung/Dirigent: Yeerda

 

1       Traditionelle Musik des Mongolischen Hofes Asiru

Arrangiert von: Yeerda 

Eine Kunstform, welche in der Zeit der Yuan-Dynastie große Beliebtheit erfuhr und durch die besondere Kombination aus mongolischem Gesang, Melodien und Tanz als nationaler Kunstschatz betrachtet wird. 

 

2       Pferdekopf-Geige und Ensemble 

Vortragende: Aotegenbayaer und weitere Künstler

1.) Melodie der Erinnerungen

     Komponiert von: Chi-Bulag 

Melodie der Erinnerungen spiegelt die Sehnsucht der Nomaden nach einem besseren Leben und Zukunft wieder. Dieses Werk ist eine Komposition des weltbekannten Pferdekopf-Geigen Meisters Chi-Bulag. 

2.) Songjidema Mongolisches Volkslied 

Mit einer Reihe von schmückenden Metaphern beschreibt der Komponist die besondere Zuneigung gegenüber seiner Geliebten sowie die unendliche Liebe zu dieser. 

 

3       Mongolisches Flötensolo

Vortragende: Kou Yajun 

1.) Heimweh nach dem Weideland

      Komponiert von: Li Zhen

Das im Stil der nördlichen Grassteppen geschriebene Flötenstück bringt durch eine wunderschön klare sowie tiefe, ruhige Melodie tiefgründige und besinnliche Gefühle zum Ausdruck, welcher es keiner Worte mehr bedarf.

2.) Das junge Lied der Hirten

      Komponiert von: Jian Guangyi

Das junge Lied der Hirten führt dem Hörer die überwältigend großen und unermesslich schönen Weiten der mongolischen Natur vor Auge, die eine Grundlage für die ebenso lebhafte wie auch ungezügelte Kulturlandschaft der hier heimischen Menschen darstellt.

 

4       Mongolische Obertongesänge

Sänger: Siqinbilige

1.) Heimat der weißen Antilope Volkslied

2.) Brauner Adler Volkslied

Obertöne vermitteln durch ihre einzigartige Gesangsform die gesamte Geschichte des mongolischen Volkes, ihrer Kultur, Bräuche sowie Glauben und Kunst. Sie ist allgemein bekannt als „Lebendes Fossil der Weidenmusik“.

 

5       Traditionelle Mongolische Musik

1.) Mongolisches Minor

      Arrangiert von: Yeerda

Mit ihren einzigartigen ethnischen Eigenschaften und bezaubernden Melodien ist es vor allem die mongolische Hofmusik, welche in der Yuan-Dynastie besonders angesehen war.

2.) Vier Jahreszeiten

      Arrangiert von: Yeerda

Ein traditionelles mongolisches Volkslied, welches die Schönheit der vier Jahreszeiten ausmalt und gleichzeitig ihre vielen verschiedenen Auswirkungen auf das Alltagsleben der Mongolen wiedergibt.

 

6       Pferdekopf-Geigensolo  Das ferne Aoteer

Komponiert von: Li Bo     Vortragende: Angqin Group

Ein speziell auserwähltes Stück aus dem Osten der Inneren Mongolei. Es umschreibt auf musikalische Art und Weise die goldenen Strahlen des Sonnlichts, das saftig grüne Gras sowie viele andere wohlige Szenerien des ebenen Weidelandes.

 

7       Aufführung der Khoomei Group

Arrangiert von: Anqin Group     Vortragende: Anqin Group

1.) Die Vier Berge

Die Vier Berge handelt von den so hohen und üppigen aus dem flachen Weideland herausragenden vier Bergen, mit dem Ziel, das Gefühl der unbegrenzten Liebe innerhalb des mongolischen Volkes sowie die gottesähnliche Verehrung der Naturkräfte auszudrücken.

2.) Die alten gelben Pferde

Mithilfe traditioneller Instrumente sowie des Khoomei-Gesangs preist dieses Werk den besten Freund des Nomaden, das stets dahingaloppierende, loyale, eiserne und mutige mongolische Pferd.

 

8       Pferdekopf-Geigenduett   Blick in die Ferne

Komponiert von: Batujirigala

An der Pferdekopf-Geige: Menghjiya Bayaer

Mit großer Erwartung richtet die alte Mutter ihren Blick in die Ferne, auf die gar unendlich scheinenden Weiten des Graslandes, um ihre Kinder auf der Rückkehr vom fernen Lande in Empfang zu nehmen.

 

9       Tovshuur-Solo   Galoppierende Pferde

Komponiert von: Se Enkebayaer

An der Tovshuur: Ounier

Innerhalb großer Abschnitte der mongolischen Geschichte entwickelte sich nach und nach eine sogenannte Reiter-Zivilisation heraus. Dieses Werk handelt von eben einem solchen jungen Hirten, der mit seinen Pferden auf den Feldern zwischen Himmel und Erde umherreitet und dabei von einer erfreulichen Melodie begleitet wird.

 

10  Volksmusik-Ensemble   Haimuri

Haimuri, welches die Bedeutung „heiliger Geist“ trägt, drückt aus, dass, auch wenn sogar die Zeit vergehe, der Glaube unvergänglich und stark in den Herzen der Mongolen auf ewig weiterbestehe.

 

11  Pferdekopf-Geige und Gruppenvorführung

Zehntausend Ross im Galopp

Komponiert von: Chi-Bulag

Zehntausend Ross im Galopp ist das Meisterwerk des mongolischen Pferdekopf-Geigen Meisters Chi-Bulag. Mit schnellen und rasanten Rhythmen preist diese Komposition die großherzigen und positiven Merkmale der Nation auf des Pferdes Rücken.

 



Der Dirigent

Yeerda is the director of National Orchestra of Inner Mongolia Bureau of National Art Troupes. He graduated from Composing and Conducting Department of Shanghai Conservatory of Music. In 2006, he studied composing theory and choir conducting in Russian State Moscow Music School and Music School of Russian State Moscow Normal University as visiting scholar.

His major works include, name several of those, symphony works Grassland Sound and Sight Suite and Weilate Suite, symphony prelude Thousand Miles of Grassland, symphony poem Homeland and Faraway Memories, songs Grassland Blessing, Ode to Tianshan Mountain and Eight Trees, piano works 32 piano preludes and Andai Partita, dancing drama Chinese Heart, Sounds of Morin Khuur and Mongolians in Snow Mountain, and etc.

In 2011, he published his Yeerda Piano Works. He was awarded many Inner Mongolia and national prizes. In 2016, under his arrangement and plan, national orchestra concert Nature Sound of Northern China was highly spoken by experts and audiences and received great remarks. He was awarded horse-head fiddle Medal by Chinese Morin Khuur Academy in 2016 due to his protecting, inheriting, studying and developing of morin khuur art and promoting, flourishing morin khuur culture.

In 2016, after performed in the 3rd Silk Road International Festival, the Orchestra was called “the 1st Mongolian Orchestra in the world” by other peers.





Die Solisten

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Biografien des Dirigenten und der Solisten
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Die Instrumentierung

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Die "Instrumentierung"
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Zwei Fotos, die das "National Music Orchestra der Inneren Mongolei" in voller Besetzungsgröße zeigen


Die Innere Mongolei (chinesisch 內蒙古自治区)

ist ein Autonomes Gebiet der Volksrepublik China. Die Hauptstadt ist Hohot. Die Fläche von 1.218.698 Quadratkilometer entspricht einem Anteil von 12,43 % von China.

Die Gesamtbevölkerung (Stand 2012) betrug 25.000.000 Einwohner; dies entspricht einer Dicht von 20,51 Einwohner pro Quadratkilometer.

Die Bezeichnung „Innere“ Mongolei ist vom mandschurischen „dorgi (innen) abgeleitet

    

Tanz & Musik - Kultur in der Inneren Mongolei

Die traditionelle mongolische Musik wird bis heute gepflegt und Konzerte können große Scharen an Zuhörern anziehen. Das wichtigste und identitätsstiftende Instrument ist die mongolische Pferdekopfgeige, daneben gibt es zahlreiche Blas-, Streich- und Schlaginstrumente. Mongolische Lieder handeln häufig von Helden früherer Zeiten, oder es werden einfache Lieder von Nomaden aufgeführt. Der mongolische Gesang hat zwei Besonderheiten zu bieten: erstens den Obertongesang, der durch eine spezielle Atemtechnik den Eindruck vermittelt, als hätte der Sänger zwei Stimmen. Beim Vortragen eines langen Liedes (Urtyn duu) werden die einzelnen Silben sehr lang gezogen, wodurch der Gesang sehr spirituell und getragen wirkt.

 

Die Volkstänze, über die Reisende durch das mongolische Weltreich berichteten, sind während der Ausbreitung des Buddhismus verloren gegangen; traditionelle Tänze haben sich nur in peripheren Gegenden erhalten. Ausnahmen hiervon sind Zeremonielle Tänze wie der Tsam, der von Mönchen zur Besänftigung wilder Gottheiten aufgeführt wurde. Bei dieser Art des Tanzes, dessen Ursprung im Tibet des 13. Jahrhunderts liegt, tragen die Vorführenden bunte und fantasievollen Masken, die die jeweiligen Charaktere darstellen. Nach einem symbolischen Kampf zwischen Göttern und Dämonen werden diese Masken zerstört und ein weißer alter Mann erscheint, der den Erdgott der Fruchtbarkeit verkörpert. Im Westen der Mongolei hat sich ein Tanz namens Bielgee überliefert, der zur Musik von traditionellen Instrumenten wie der Pferdekopfgeige aufgeführt wird. Beim Bielgee bewegt sich fast ausschließlich der Oberkörper, dargestellt werden Szenen aus dem Alltag der Nomaden.