Presseinformation 29.3.2018

Arbeitsgemeinschaft Deutscher China-Gesellschaften e.V. 

德中友好协会联合会


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Pressemeldung Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen CPAFFC und ADCG
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Presseinformation vom 29.3.2018

ADCG unterzeichnet weitreichende Kooperationsvereinbarung mit China –Senkung der Visa-Gebühren gefordert

Peking. Die Dachorganisation der deutsch-chinesischen Freundschaftsgesellschaften hat bei ihrem offiziellen Antrittsbesuch in Peking eine weitreichende und langjährige Kooperationsvereinbarung mit der chinesischen Freundschaftsgesellschaft unterzeichnet. Trotz des derzeit etwas angespannten Verhältnisses zwischen Deutschland und China wird damit die entscheidende Basis für mehr intensive Beziehungen besonders auf der People2people-Ebene geschaffen.

Die neue Vereinbarung zwischen der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Chinagesellschaften (ADCG) und der Chinese People´s Association for Friendship with Foreign Countries (CPAFFC), die in einem feierlichen Akt von den Präsidenten der beiden Organisationen Kurt Karst und LI Xiaolin paraphiert wurde, erweitert die Austauschmöglichkeiten zwischen den beiden Ländern erheblich. Das Abkommen soll zudem dafür sorgen, dass in den Bereichen Jugend, Sport, Kultur Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft Kooperationen wesentlich unkomplizierter und erleichtert werden. 

Erst im vergangenen Mai hatten der damalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und die stellvertretende chinesische Ministerpräsidentin Liu Yandong erstmal Rahmenabkommen - ebenfalls in Peking - unterzeichnet, mit dem insbesondere die People2people-Diplomatie gefördert werden sollte. Unter diesem Begriff versteht man die Begegnung zwischen den Bürgern der beiden Länder.

Mit der jetzt abgeschlossenen Vereinbarung setzt die ADCG mit ihren Mitgliedsgesellschaften diese Idee um. „Wir wollen, dass sich aus beiden Ländern wesentlich mehr Menschen als bislang

begegnen, gemeinsame Projekte und Kooperationen auf möglichst allen Ebenen vereinbaren und praktizieren, damit besonders das kulturelle Verständnis wächst und viele Freundschaften entstehen“, sagt ADCG-Präsident Kurt Karst.

Das Präsidium der ADCG traf sich in Peking außerdem mit dem deutschen Botschafter, Michael Clauss.

Auch hier war das Thema People2people-Austausch von zentraler Bedeutung. Die ADCG erwartet, dass die beiden Regierungen im gegenseitigen Verfahren die sehr hohen Visagebühren bei bürgerschaftlichen Kontakten stark senken beziehungsweise ganz darauf verzichten. „Mindestens beim Schüler- Studenten- und Sportleraustausch sollten die hohen Visagebühren möglichst schnell der Vergangenheit angehören, denn so kann der People2people-Austausch endlich einmal ganz praktisch gefördert werden“, begründet die ADCG ihre Initiative.  

Fotos (honarfrei - Quelle: ADCG)

1.      Unterzeichnung ADCG-Präsident Kurt Karst und Präsidentin der CPAFFC, Li Xiaolin

 

2.      Übergabe der Urkunden ADCG-Präsident Kurt Karst und Präsidentin der CPAFFC, Li Xiaolin

 

3.      ADCG-Präsidium mit Präsidentin der CPAFFC, Li Xiaolin

 

4.      ADCG-Präsidium mit dem deutschen Botschafter Michael Clauss