1. Deutsch-Chinesischen Symposium zur Förderung des Jugendfußballs 26.3. 2019 - Beijing

Vordere Reihe v.l.n.r.: Lü Hongwei (CPAFFC), Wu Jingui (Sportdirektor Shanghai Shenhua FC), Xin LI (Eintracht Frankfurt Beijing), Zhu Guanghu (Präsident FA Shanghai) , Markus Weidner (Direktor Internationales, Eintracht Frankfurt), Song Jingwu (Vizepräsident CPAFFC), Felix Kurz (Vizepräsident ADCG), Shen Xin (CPAFFC)  Li Chengzhi (Vize-Generalsekretär FAFFC Laioning)

Hintere Reihe v.l.n.r.: Armin Kraaz (Eintracht Frankfurt), Nicolai Adam (Eintracht Frankfurt), Shao Jiayi (CFA-Sportdirektor), Wang Zijiang (Vize-Generalsekretär FAFFC Shenyang, Li Dong (Vize-Generalsekretär FA Liaoning)

Vizepräsident Song Jingwu (CPAFFC)
Song Jingwu (Vizepräsident CPAFFC)
Song Jingwu (Vizepräsident CPAFFC), Markus Weidner (Direktor Internationales, Eintracht Frankfurt)
Song Jingwu (Vizepräsident CPAFFC), Markus Weidner (Direktor Internationales, Eintracht Frankfurt)
Felix Kurz (Vizepräsident ADCG)
Felix Kurz (Vizepräsident ADCG)
Download
Presseinfo zum 1. Deutsch-Chinesischen Symposium zur Förderung des Jugendfußballs
2019_03.26_Symposion_CPAFFC+ADCG.pdf
Adobe Acrobat Dokument 67.5 KB

1. Deutsch-Chinesisches Symposium zur Förderung des Jugendfußballs„

Neuer Meilenstein in der Zusammenarbeit

“Es ist eines der Megathemen in China: Fußball soll Volkssport werden und dazu auch noch international erfolgreich. Doch wie schafft China diese ehrgeizigen Ziele?

 

Das 1. Deutsch-Chinesisches Symposium zur Förderung des Jugendfußballsan einem der schönsten Plätze in Peking, auf dem Gelände der chinesischen Freundschaftsgesellschaft (CPAFFC), war ausgesprochen gut besucht. Das teigende Interesse am Fußball konnte man regelrecht spüren.

 

Eingeladen hatten die CPAFFC und die ADCG. Als Partner für diese Premiere wurde Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt gewonnen, denn dessen internationales Engagement steht unter dem Motto „Building bridges“. Genau für dieses Ziel stehen auch die Freundschaftsgesellschaften aus Deutschland und China. Da war es nur konsequent, dass CPAFFC-Vizepräsident Song Jingwuund Markus Weidner von Eintracht Frankfurt gleich einenKooperationsvertragfür weitere Symposien unterzeichneten.

 

Vor rund 110 Gästen aus den Regionen Beijing, Tianjin, Hebei, Innere Mongolei, Shandong, Zhejiang, Shanghai, Henan und Liaoning und zahlreichen Journalisten erläuterten dann die beiden Fußballlehrer, Armin Kraaz, langjähriger Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und Nicolai Adam, Leiter der internationalen Sportprojekte von Eintracht Frankfurt das deutsche Nachwuchsförderungs- und Ausbildungssystem.

 

„Bei unseren Jugendspielern achten wir darauf, dass sie auf jeden Fall eine schulische Ausbildung abschließen und auch Sozialkompetenz lernen“, sagt Armin Kraaz. Für Nicolai Adam, der unter anderem in Ruanda, Indien und Aserbeidschan Jugendnationalmannschaften trainierte, „kann nur der ein erfolgreicher Fußballer werden, der Eigenschaften wie Begeisterung, Willen, Mut, Verantwortungsbereitschaft und Entscheidungsschnelligkeit zusätzlich mitbringt“.

 

Und was fehlt China, um erfolgreiche Fußballer zu entwickeln? Shao Jiayi,ehemaliger chinesischer Nationalspieler, der in der Bundesliga für drei Vereine aktiv war, kennt beide Kulturen. Heute ist er Sportdirektor

bei der Chinese Football Association (CFA). „Uns fehlen Plätze, gut ausgebildete Trainer und besonders der holistische Ansatz in der Jugendarbeit, denn ein umfassendes Fußballtraining wirkt auch in die Gesellschaft hinein“, sagt er. Dafür bekam er viel Applaus.

Wünschenswert sei zudem, dass sich in China so etwas wie eine Fußballkultur entwickelt. Auch in dieser Einschätzung waren sich die Teilnehmer des Symposiums einig. Mit dazu beitragen kann und soll vor allem

eine noch wesentlich intensivere Kooperation zwischen dem deutschen und chinesischen Fußball. „Das Symposium ist ein neuer, weiterer qualitativer Meileinstein in der Zusammenarbeit, insbesondere im Jugendfußball.

 

Wünschenswert sind wesentlich mehr sportliche Wettkämpfe zwischen deutschen und chinesischen Jugendlichen, denn Fußball bringt die jungen Menschen zusammen. Sie lernen dabei nicht im sportlichen Bereich, sondern erwerben auch interkulturelle Kompetenzen, zog Felix Kurz, Vizepräsident der ADCG, Bilanz in

seinem Schlusswort.